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Warum in den Nebenkosten koreanischer Wohnungen Strom, Wasser und Gas bereits enthalten sind

2026-09-27

흑백으로 촬영된 전기 계량기의 모습

Im ersten Monat nach meinem Umzug habe ich kein einziges Mal telefoniert. Weder mit der Stromfirma noch mit dem Wasserversorger. Ein Freund aus einem westlichen Land war total überrascht, das zu hören. Denn in seinem Land musste er bei jedem Umzug extra beim Stromanbieter, beim Wasserversorger und bei der Gasfirma anrufen, um den Namen ändern zu lassen. ## Alles steht auf einer einzigen Rechnung Wer in Korea in einer Wohnung oder einem Officetel lebt, findet jeden Monat einen Zettel namens „Hausgeldabrechnung“ im Briefkasten. Auf diesem einen Blatt stehen Strom, Wasser, Gas, Internet und sogar die Reinigungsgebühr komplett aufgeführt. Es ist nicht so, dass jede Firma einzeln einen Vertrag abschließt, sondern die Hausverwaltung schließt stellvertretend für das ganze Gebäude einen Vertrag ab und stellt dann jeder Wohnung die Rechnung entsprechend ihrem Verbrauch. ## Warum ist das so? Koreanische Apartments wurden von Anfang an als Komplexe mit mehreren hundert Einheiten gebaut. Deshalb war es viel effizienter, dass die Hausverwaltung, anstatt jede Wohnung einzeln vertraglich binden zu lassen, auf einmal mit den Strom- und Wasserunternehmen einen Vertrag abschließt und die Bewohner dann entsprechend ihrem Verbrauch abrechnet. Diese Struktur besteht bis heute unverändert fort. ## Das solltest du trotzdem prüfen Bei Einzimmerwohnungen oder alten Einfamilienhäusern können Strom und Wasser separat vertraglich geregelt sein. Geh in der ersten Woche nach dem Umzug zur Hausverwaltung (falls vorhanden) oder frag den Vermieter: "Ist das alles in der Nebenkostenpauschale enthalten?" Wenn du ein paar Tage lang deinen Briefkasten beobachtest, ob separat unbekannte Rechnungen ankommen, kannst du dir ebenfalls sicher sein.

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