Als ich nach der Behandlung die Hautarztpraxis verließ, reichte mir die Krankenschwester eine kleine Tüte. Darin waren eine Maske, Sonnencreme und eine Gesichtsmaske zum Aufkleben. Ich kann mich nicht erinnern, extra dafür bezahlt zu haben – warum bekomme ich das? Auch ausländische Studenten fragen: „Ist das ein Geschenk?“ So hat sie mich gefragt. ## Die Haut nach der Behandlung ist fast ungeschützt Haut, die mit Laser oder Peeling behandelt wurde, wird dünner und empfindlicher. In dieser Zeit sind Sonnenlicht, Staub und Trockenheit die größten Feinde. Koreanische Kliniken sind der Meinung, dass die Arbeit nicht mit dem Ende des Eingriffs getan ist, sondern dass eine gute Klinik sich um die Patienten bis auf den Heimweg kümmert. Deshalb drücken sie einem die Produkte gleich in die Hand, sodass man sie sofort benutzen kann. Ob sie im Preis enthalten sind oder extra berechnet werden, ist allerdings von Klinik zu Klinik unterschiedlich. Fragen Sie bei der Terminbuchung danach. ## Was du vor dem Rausgehen prüfen solltest - Maske: Sie schützt vor Staub und Sonne, sobald du aus der Tür trittst. - Sonnencreme: Die Haut ist nach der Behandlung UV-empfindlich, deshalb können Flecken zurückbleiben. Frag unbedingt nach, ab wann du sie auftragen darfst. - Beruhigende Maske: Sie lindert Hitzegefühl und Rötungen. Prüfe, wie viele Tage du sie anwenden sollst. - Gesichtsreinigung und Make-up: Man muss wissen, ab wann es wieder erlaubt ist, damit man zu Hause keine Fehler macht. - An wen man sich bei Problemen wenden kann: Selbst wenn die Haut nachts komisch aussieht, gerät man nicht in Panik. ## Warum so viel Aufwand? In Korea wird Hautpflege wichtig genommen, deshalb verbreitet sich ein Ruf per Mundpropaganda nur, wenn das Ergebnis gut ist. Deshalb achten auch die Kliniken auf die Nachsorge nach der Behandlung. Im trockenen Herbst gilt das umso mehr. Wenn Sie die Erklärung nicht verstanden haben, öffnen Sie eine Übersetzungs-App und machen Sie ein Foto von den Hinweisen.