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Drei Gründe, warum man an der Biotonne die Karte hält

2026-10-01

아파트 단지 안에서 한 사람이 스쿠터를 타고 나무 옆에 놓인 쓰레기 수거함들을 지나가는 모습이다.

In der ersten Woche nach meinem Umzug hörte ich, dass ich im Convenience-Store Müllbeutel kaufen muss. Aber die Beutel sind schon wieder anders. Es gibt Beutel für den normalen Müll, und für Lebensmittelabfälle gibt es eigene. In Apartmenthäusern gibt es auch Tonnen, die sich nur öffnen, wenn man eine Karte davorhält. Warum ist das nur so umständlich? ## Warum bezahlt man für Müllbeutel? Korea ist ein kleines Land, und deshalb fehlten Deponien, auf denen man den Müll vergraben konnte. Deshalb wurde 1995 das „mengenbasierte Müllgebührensystem“ eingeführt. Dabei bezahlt man genau so viel, wie man wegwirft. Die Entsorgungskosten sind im Preis des Müllsacks enthalten. Wer viel wegwirft, zahlt mehr, und deshalb produzieren die Leute weniger Müll. ## Warum wirft man Lebensmittelabfälle getrennt weg? Speisereste sind nass und schwer. Wenn man sie einfach vergräbt, verrotten sie und riechen, und schmutziges Wasser kann in den Boden sickern. Deshalb hat man angefangen, sie vom normalen Müll zu trennen. ## Warum wirft man den Müll mit einer Karte weg? Der gesammelte Speiseabfall wird als Tierfutter oder Kompost wiederverwendet. Dafür muss man wissen, wie viel es ist, und es dürfen keine Plastiktüten oder andere Fremdstoffe daruntergemischt sein. Wenn man die Karte anlegt, wiegt die Tonne den Abfall. Jeder Haushalt zahlt genau nach der Menge, die er wegwirft. Deshalb gilt das Verursacherprinzip, bei dem Haushalte mit mehr Abfall mehr zahlen, auch für Lebensmittelabfälle. Kurz gesagt laufen die drei Antworten auf eine einzige hinaus. Der Gedanke dahinter: Land ist knapp, jeder trägt Verantwortung für das, was er wegwirft, und Essensreste sollen als Ressource wiederverwendet werden. Es gibt auch Tipps, die man sofort umsetzen kann. Das System ist von Region zu Region verschieden, und manche Orte verwenden jeweils spezielle Beutel, Karten oder Aufkleber. Wenn Sie umziehen, fragen Sie zuerst bei der Hausverwaltung oder beim Bezirksamt nach. Knochen, Muschelschalen und Zwiebelschalen gelten oft als Restmüll. Wenn Sie unsicher sind, schauen Sie also in die Hinweise des Bezirksamts.

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