Ein ausländischer Student zeigte mir seinen Mietvertrag und fragte. „Im Standardvertrag steht doch schon alles, was sind dann diese Sätze, die unten stehen?“ Das sind die „Sondervereinbarungen“. ## Der Tag der Vertragsunterzeichnung Sondervereinbarungen sind das Feld, in dem man Absprachen, die nicht im Standardvertrag stehen, gesondert festhält. Dort stehen Sätze wie „Tapeten und Bodenbelag vor dem Einzug erneuert der Vermieter“ oder „Beim Auszug reinigt der Mieter die Klimaanlage“. Koreanische Wohnungen haben oft von Anfang an Dinge wie eine Klimaanlage, und der Zustand ist von Wohnung zu Wohnung unterschiedlich. Deshalb lässt sich allein mit Standardklauseln nicht festlegen, wer was tut. ## Während der Mietzeit Wenn der Heizkessel oder die Klimaanlage kaputtgeht, wird oft darüber gestritten, wer sie repariert. Wenn man in den Sondervereinbarungen etwa „kleine Reparaturen der Mieter, große Reparaturen der Vermieter“ festhält, gibt es weniger Streit. Ein nur mündlich gegebenes Versprechen wird später leicht zu „Das habe ich nie gesagt“. ## Der Auszugstag Beim Auszug gibt es die „Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands“, also die Wohnung so zurückzugeben, wie sie am Anfang war. Aber wie weit diese Wiederherstellung gehen muss, sehen die Leute unterschiedlich. Denn Abnutzung durch langes Wohnen kann man anders bewerten als Kritzeleien oder große Kratzer. Wenn der Umfang in den Sondervereinbarungen steht, muss man nicht darüber streiten, wie viel von der Kaution abgezogen wird. Es gibt etwas, das du gleich tun kannst. Machen Sie vor Vertragsabschluss Fotos und Videos von der Wohnung und lesen Sie die Sondervereinbarungen in Ruhe durch. Fragen Sie bei allem, was Sie nicht verstehen, unbedingt den zugelassenen Immobilienmakler, bevor Sie unterschreiben. Die Regeln können sich ändern. Wenn Sie unsicher sind, erkundigen Sie sich daher beim Bürgerzentrum vor Ort.