Wenn man im Oktober auf den Campus geht, schlagen Studierende Zelte auf, braten selbst Pajeon und kochen Eomuk-Suppe. Ein ausländischer Student fragte: „Dürfen Studenten auf dem Unigelände Geschäfte machen?“ Er fragte es überrascht. ## Die Antwort, die man beim Suchen findet „Eine Fachbereichskneipe ist eine temporäre Kneipe, die Studierende eines Fachbereichs während des Festivals eröffnen.“ Mehr findet man bei der Suche nicht. Aber warum die Studierenden das unbedingt selbst machen, geht daraus nicht klar hervor. ## Der wahre Grund sind Geld und Freunde Der Fachbereich hat viele Ausgaben. Zum Beispiel MT-Fahrten, Sportfeste und Abschlussveranstaltungen. Das in der Kneipe verdiente Geld wird oft für die Kosten solcher Veranstaltungen des Fachbereichs verwendet. Deshalb legen die Studierenden schon einige Wochen vorher die Speisekarte fest, kaufen ein und planen die Reihenfolge beim Servieren. Das Zweite sind die Menschen. Wenn man gemeinsam Jeon brät und Gäste anlockt, werden ältere Semester, jüngere Semester und Erstsemester schnell vertraut miteinander. Die Kneipe ist ein Geschäft, aber auch ein Ort, an dem man Teil der Fachschaftsfamilie wird. ## Als Gast hingehen Die Regeln sind an jeder Uni anders. Ob Externe hineindürfen, ob Alkohol ausgeschenkt wird und wie lange geöffnet ist, erfahrt ihr auf der Website der Uni oder in den Mitteilungen der Studierendenvertretung. Wenn du keinen Alkohol trinkst, frag nach, ob es in Ordnung ist, nur ein Getränk oder etwas zu essen zu bestellen. Beim Bezahlen nehmen manche Lokale nur Bargeld und andere Banküberweisung, deshalb ist es gut, etwas Bargeld dabeizuhaben. Wenn du ausländische Studentin oder ausländischer Student bist, sprich ruhig die Leute in deinem Fachbereich an. Sie werden sich freuen.