Anfang November liegt auf dem Heimweg von der Arbeit ein süßer Duft in der Gasse. In derselben Gasse blieben zwei Menschen stehen. Minsus Füße blieben stehen, noch bevor er nachdenken konnte. Wenn Minsu einen Bungeoppang-Laden sieht, denkt er: „Ah, auch dieses Jahr ist der Winter da.“ Bungeoppang verrät uns den Winter früher als der Kalender. ## Der ausländische Freund ist neugierig Mein ausländischer Freund neben mir sah das fischförmige Brot an und fragte. „Ist da Fisch drin?“ Nein. In Bungeoppang ist kein Karpfen. Normalerweise ist süße rote Bohnenpaste darin, und heutzutage gibt es auch viele mit Vanillecreme. Mein Freund lachte, legte aber trotzdem verwirrt den Kopf schief. Keiner von euch beiden hat etwas falsch gemacht. Für Minsu ist es völlig vertraut, und für den Freund ist es einfach etwas, das er zum ersten Mal sieht. ## Warum die Fischform, und warum im Winter? Es heißt, dass das japanische „Taiyaki“ nach Korea kam und sich dort verbreitete. In Japan hat es die Form der Meerbrasse, eines wertvollen Fisches, doch in Korea soll sich die Form des Karausche durchgesetzt haben, die in unserer Umgebung häufig ist. Dass es nur im Winter verkauft wird, liegt nicht an einem Gesetz, sondern an den Umständen. Wenn es kalt ist, verkaufen sich warme Snacks gut. Im Sommer ist es schon anstrengend, vor dem Feuer zu stehen, und Zutaten wie rote Bohnen verderben leicht. ## Probieren Sie es gleich aus - Nehmen Sie etwas Bargeld mit. Ob Kartenzahlung oder Überweisung möglich ist, ist von Laden zu Laden unterschiedlich. - „Ist das mit roten Bohnen oder mit Vanillecreme?“ und fragen Sie nach. - Preis und Menge unterscheiden sich auch von Laden zu Laden, schau also einfach auf das Schild davor. Wer ein Bungeoppang kauft, nimmt gewissermaßen einen Bissen vom koreanischen Winter.