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Warum haben koreanische Städte Ginkgobäume an den Straßenrändern gepflanzt?

2026-10-17

노랗게 물든 은행나무가 늘어선 도로 위로 자동차들이 달리고 있다.

Haben Sie im Oktober schon einmal beim Gehen auf der Straße einen fürchterlichen Geruch unter Ihren Füßen bemerkt und sich erschrocken? Ein ausländischer Student fragte: „Wer hat etwas auf die Straße geworfen?“ Er hat auch einmal danach gefragt. Der Übeltäter ist nämlich die Frucht des Ginkgobaums. ## So können Sie es vermeiden Am besten treten Sie nicht auf die gelben, heruntergefallenen und aufgeplatzten Früchte. Wenn es an der Schuhsohle kleben bleibt, hält sich der Geruch lange. Versuchen Sie, auf der gegenüberliegenden Seite des Weges statt unter den Bäumen zu gehen. Wenn Sie schon hineingetreten sind, können Sie die Sohle einfach mit Wasser und Spülmittel abschrubben. Berühren Sie die Früchte nicht mit bloßen Händen. Die Haut kann jucken. ## Warum ausgerechnet der Ginkgo? Ginkgobäume halten sich in der Stadt sehr gut. Sie sind widerstandsfähig gegen Abgase und Insekten und wachsen sogar auf engem, hartem Boden gut. Als die Städte in Korea schnell wuchsen, mussten viele Bäume am Straßenrand gepflanzt werden. Damals war der pflegeleichte Ginkgo eine gute Wahl. Dass er sich im Herbst so schön gelb färbt, spielte ebenfalls eine Rolle. ## Warum riechen sie? Ginkgobäume gibt es als weibliche und als männliche Bäume. Nur die weiblichen Bäume tragen Früchte. Bei jungen Bäumen ist das Geschlecht aber schwer zu erkennen. Deshalb wusste man es beim Pflanzen oft nicht, und die Früchte kamen erst, nachdem der Baum gewachsen war. Heutzutage häufen sich Beschwerden über die Unannehmlichkeiten, weshalb die Kommunen die Früchte manchmal vorzeitig abschütteln oder die Bäume durch männliche ersetzen. Die übelriechenden Straßen sind eine Spur der Geschichte, in der koreanische Städte Bäume gepflanzt haben.

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